Städtebau und Utopie. Soziologische Überlegungen zum Verhältnis von städtebaulichen Utopien und Gesellschaft.
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SEBI: 71/3263
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Zusammenfassung
Es werden typische Stadtutopien der frühbürgerlichen Phase im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit (Morus, Campanella), der Zeit der industriellen Revolution (Ledoux, Owen, Fourier, Cabet) und zu Beginn dieses Jahrhunderts (Howard, Taut, Finsterlin, Bauhaus) vorgestellt. Sie alle sind Beispiele dafür, wie sich im Laufe der Geschichte, an bestimmten Stellen des Umbruchs, mit dem gesellschaftlichen Wandel auch das Bild der utopischen idealen Gesellschaft und der vorgestellten räumlichen Umwelt in je besonderer Weise verändert. Die Diskussion der zeitgenössischen städtebaulichen Zukunftsmodelle führt zu der These, daß heute vor allem Anpassungskrisen an die rasche technisch-ökonomische Entwicklung im Vordergrund stehen; soziale Probleme existieren zwar in gleichem Umfang, sie werden aber durch die Entfaltung industrieller Systeme überdeckt. Die Bedeutung des utopischen Denkens wird darin gesehen, daß die Utopie ,,im Sinne utopisch-emanzipatorischer Intentionen als leitendes Interesse hinter den Fragestellungen, Zielen und Maßnahmen der Stadtplanung und Stadtforschung stehen'' kann.
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Städtebau, Utopie, Zukunftsmodell, Stadtplanung, Stadtsoziologie, Wissenschaftsgeschichte, Architektur, Geschichte, Soziologie
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Göttingen, (1970) 355 S., Abb.; Lit.; Zus.
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Städtebau, Utopie, Zukunftsmodell, Stadtplanung, Stadtsoziologie, Wissenschaftsgeschichte, Architektur, Geschichte, Soziologie