Bürgerliches Räsonnement und Staatsräson. Zensur als Instrument des Despotismus. Dargestellt am Beispiel des rheinbündischen Württemberg 1806-1813; Parallelausg.: Göppinger Arbeiten zur Germanistik, Nr. 150; Göppingen: Kümmerle,
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SEBI: 75/2303
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Abstract
Die Zensurgepflogenheiten im Zeitalter des Absolutismus und vor allem während des napoleonischen Neo-Absolutismus werden am Beispiel des politisch sehr ehrgeizigen Württemberg untersucht. Dabei werden die Auswirkungen der Kontinentalpolitik Napoleons auf das gesamte gedruckte Schrifttum eines politisch vergleichsweise unbedeutenden Territoriums dargestellt. Es zeigt sich, daß in einem rigoros absolutistisch regierten Staat die Zensur ein bedeutsames Machtinstrument zur Bewahrung der Herrschersouveränität nach außen wie innen gewesen war. Über ein akribisch ausgestaltetes Zensursystem dirigierte der Wille des Herrschers den gesamten literarischen Markt, angefangen von der aktuellen politischen Zeitung bis hin zum Neudruck von Bibeln und Kochbüchern. Die Zensurbehörden des noch im 18. Jahrhundert vergleichsweise literarisch regsamen Württemberg entsprachen völlig dem Willen des Herzogs, späteren Kurfürsten und Königs Friedrich II. mit Strenge und Unnachgiebigkeit.
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Staatsräson, Zensur, Absolutismus, Publizistik, Rechtsgeschichte, Medien, Landesgeschichte, Geschichte, Politik
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Freiburg/Breisgau, (1975) VIII, 549 S., Lit.; Zus.; engl.; franz.
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Staatsräson, Zensur, Absolutismus, Publizistik, Rechtsgeschichte, Medien, Landesgeschichte, Geschichte, Politik
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Göppinger Arbeiten zur Germanistik; 150