Erarbeitung von Kriterien zur Ableitung von Qualitätszielen für Sedimente und Schwebstoffe.

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Berlin

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ZLB: 99/2409-4

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Abstract

Eine Biotestkombination zur ökotoxikologischen Bewertung wurde an Sedimenten aus der Elbe erprobt. Da nahezu alle Sedimente anoxisch waren, mußte eine Behandlungsmethode erarbeitet werden, die vergleichbare Testbedingungen in den Biotestverfahren gewährleistet. Die Testorganismen reagierten unterschiedlich auf die sedimentassoziierten Schadstoffe, wobei aber mit über 95 % des Probenmaterials eine Wirkung erzeugt wurde. Die Biotests sind hinreichend sensitiv und ergänzen sich gegenseitig, wie eine Hauptkomponentenanalyse belegt. Für die neu entwickelten Verfahren des Bakterienkontakttests und des Nematodentests sind Normierungsverfahren bei DIN begonnen worden. Die Cluster-Analyse wurde zur Erkennung von Toxizitätsmustern eingesetzt. Die Daten von benthischen Lebensgemeinschaften konnten nicht mit den toxikologischen Daten korreliert werden. Dagegen konnte eine Verbindung zwischen ökologischen und ökotoxikologischen Ergebnissen mit Hilfe von Nematoden-Größenklassen, mikrobiellen Aktivitätsuntersuchungen und den Biotestergebnissen hergestellt werden. Es werden Vorschläge für künstliche Kontrollsedimente angeboten, die in ihrer Zusammensetzung aber noch nicht endgültig sind. Referenzsedimente sind als Ersatz für künstliche nicht zu empfehlen, da schwach kontaminierte Sedimente sich geochemisch von stark kontaminierten Orten unterscheiden. difu

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168 S.

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Texte; 41/99