Schule und Bildung in der Politik von Wilhelm Liebknecht. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert.
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1978
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SEBI: 79/4641
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Zusammenfassung
Die Studie bemüht sich um eine möglichst lückenlose Erfassung und Interpretation der wesentlichen Stellungnahmen Wilhelm Liebknechts über den Staat als Träger des Schulwesens, die Schulbildung in Preußen, die Stellung des Lehrers, über Schulgesetzgebung, das Verhältnis von Kirche und Schule und zu Bourgeoisie und Proletariat. Alle Stadien seines Wirkens als Schul- und Bildungspolitiker vom Vormärz über die Revolution von 1848 bis zur Reichsgründung, zur Zeit des Sozialistengesetzes und zur Wilhelminischen Ära werden chronologisch verfolgt und die Entwicklung der Arbeiter-bewegung vom Arbeiterbildungsverein bis zur Gründung der SAP beschrieben. Am Beispiel der Frage der Liebknechtschen Bildungskonzeption will der Autor die marxistisch-leninistische Geschichtsauffassung über die Entwicklung der Sozialdemokratie problematisieren und teilweise korrigieren. Dazu vergleicht er vor allem die Arbeiten von Hans Brumme, der ausgehend von einem marxistisch-leninistischen Ansatz das schulpädagogische und bildungspolitische Wirken Liebknechts erforscht hat, mit seinen eigenen Ergebnissen und kommt bei der Beantwortung seiner zentralen Frage nach der ideologischen Einschätzung von Liebknecht zu dem Schluß, daß dieser weder rein marxistische noch ausschließlich liberale Ziele vertrat. pz/difu
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Berlin/West: Colloquium (1978), 334 S., Lit.; Reg.
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Serie/Report Nr.
Historische und pädagogische Studien; 8