Tradition und Fortschritt im afrikanischen Dorf. Soziologische Probleme der nichtkapitalistischen Umgestaltung der Dorfgemeinde in Mali.

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Abstract

Die absolute Mehrheit der Bevölkerung des afrikanischen Kontinents lebt im Dorf. Ihre Befreiung aus der jahrhundertealten, durch die Kolonialherrschaft konservierte ökonomische und soziale Abgeschlossenheit und Rückständigkeit, ihre Einbeziehung in den nationalen Aufbau ist eines der grundlegenden und zugleich kompliziertesten Probleme der Länder Afrikas auf dem Wege zum sozialen Fortschritt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption der nichtkapitalistischen Umgestaltung der traditionellen Gemeinde in Mali. Diese wird im System der vorkolonialen malinesischen Gesellschaft beschrieben und weitergehend analysiert in der Gegenwart. Der Zerfall der traditionellen Strukturen und die daraus resultierenden neuen Bedingungen ermöglichen die allmähliche Entwicklung kapitalistischer Produktionsbeziehungen. Die zentrale Bedeutung des Staates und die demokratische Masseninitiative bei der nichtkapitalistischen Umgestaltung der Landwirtschaft wird in den Vordergrund gestellt.

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Entwicklungsland, Landwirtschaft, Verein, Arbeit

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Berlin/Ost: Akademie-Verlag (1973), 365 S., Tab.; Lit.; Reg.

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Entwicklungsland, Landwirtschaft, Verein, Arbeit

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Studien über Asien, Afrika und Lateinamerika; 6