Das Wesen der Sozialstaatsidee bei Lorenz von Stein. Eine Untersuchung zur Genesis der konservativen Sozialstaatstheorie.

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SEBI: 78/5942

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Abstract

In der Staats- und Verfassungstheorie hat die Stein-Rezeption bereits eine lange Geschichte. Neuerdings wird Stein in konservativer Sozialstaatsliteratur als der Theoretiker bezeichnet, der die Problematik des modernen Sozialstaats als erster erkannt habe. Der "soziale Staat", den er in seiner Lehre vom sozialen Königstum konzipiert hat, wird dabei oft mit dem modernen Sozialstaat identisch gesetzt. Auf der anderen Seite aber wird auch Stein in der Grundintention Liberaler gegenüber der Auffassung verteidiqt, er gehöre mit Hegel und Bismarck als dessen politischer Sachverwalter zu den Urhebern staatsideologischer Tradition des deutschen Staatsdenkens. Der Autor unterzieht das Sozialstaatsdenken einer eingehenden Analyse, um dadurch auch die Genesis der konservativen Sozialstaatstheorie aufzuspüren, die sich in der Nachkriegsdiskussion über den Sozialstaat mittlerweile als "herrschende Lehre" durchgesetzt hat. In einem eigenen Kapitel analysiert der Autor die Stein-Rezeption der Nachkriegszeit, insbesondere am Exempel von E. Forsthoff und E. R. Huber. sw/difu

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Sozialstaat, Staatstheorie, Verfassungsrecht, Theorie, Verfassungsgeschichte

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Köln: (1978), 265 S., Lit.

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Sozialstaat, Staatstheorie, Verfassungsrecht, Theorie, Verfassungsgeschichte

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