Gezielte Einkommensübertragung an die Landwirtschaft - eine regionalpolitische Alternative?
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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885
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Abstract
Angesichts der veränderten wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen sind der Agrarstrukturpolitik in peripheren Räumen die Aufgaben gestellt, einen Beitrag zur Erhaltung einer minimalen Bevölkerungsdichte zu leisten und zur Vermeidung von Brache und Aufforstungen, Flächen durch Nutzung offenzuhalten. Dies kann durch eine geeignete Preis- und Investitionsförderungspolitik, vorteilhafter aber durch gezielte Einkommensübertragungen geleistet werden. Zur Sicherung landwirtschaftlicher Flächen sind flächengebundene, direkte Einkommensübertragungen geeignet, sollten jedoch nur in Räumen erfolgen, in denen landwirtschaftliche Flächennutzungsfunktionen dominieren. Zur Wahrung einer Mindestbesiedlungsdichte sind arbeitsplatzbezogene Einkommensübertragungen vorzuziehen. Regionalpolitisch sinnvoller wäre allerdings eine Subventionierung auch außerlandwirtschaftlicher Arbeitsplätze. Die Höhe der Beihilfe müßte von der aktuellen Einkommenslage unabhängig sein und dürfte weder eine negative Einkommensteuer sein noch positiv mit dem Einkommen korrelieren. Eine Koppelung mit Produktionsauflagen wäre unangebracht. Trotz schwieriger Quantifizierbarkeit von Mittelbedarf und Wirkung bestehen Realisierungschancen für die beschriebenen Instrumente.
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Keywords
Agrarstrukturpolitik, Regionalpolitik, Investitionsbeihilfe, Einkommen, Problemraum
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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1978), H. 5/6, S. 413-419
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Agrarstrukturpolitik, Regionalpolitik, Investitionsbeihilfe, Einkommen, Problemraum