Betriebliche Beschäftigungspolitik und gewerkschaftliche Interessenvertretung. Rationalisierung und Personalplanung als Konfliktfeld.
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SEBI: 78/6484
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Abstract
Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis unternehmerischer Planungen zur Realisierung von Gewinninteressen in einer privatwirtschaftlich bestimmten Wirtschaftsordnung. Die betriebliche Beschäftigungspolitik als Teilstück einer komplexen Unternehmerstrategie dient dem Ziel, den ,,Produktions- und Kostenfaktor'' Mensch unter höchstmöglicher Profitabilität einzusetzen. Wenn den Unternehmerstrategien keine effektiven Alternativstrategien gegenübergestellt und die vorhandenen, bisher noch unausgeschöpften Möglichkeiten nicht genutzt werden, wird sich die Arbeits- und Lebenssituation der Arbeitnehmer insgesamt weiter verschlechtern. Die Durchsetzungsmacht der Gewerkschaft ist durch die ,,Reservearmee'' der Arbeitslosen geschwächt. Die Spaltung der Arbeitnehmer wird sich weiter vertiefen durch eine Aufteilung in eine ,,Kernbelegschaft'' und eine ,,Randbelegschaft'', die der Arbeitsplatzunsicherheit besonders ausgesetzt ist. Die beschäftigungspolitische Autonomie der Unternehmen lassen die vorhandenen gewerkschaftlichen und staatlichen Schutzinstrumente verblassen.
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Betrieb, Beschäftigungspolitik, Gewerkschaft, Interessenvertretung, Unternehmer, Personalplanung, Arbeitsmarktpolitik, Arbeit, Arbeitsbedingung, Theorie
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Köln: Bund (1977), 479 S., Lit.
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Betrieb, Beschäftigungspolitik, Gewerkschaft, Interessenvertretung, Unternehmer, Personalplanung, Arbeitsmarktpolitik, Arbeit, Arbeitsbedingung, Theorie
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WSI-Studie zur Wirtschafts- und Sozialforschung; 34