Standortwahl von Unternehmen und Industriestandortpolitik. Ein empirischer Beitrag zur Beurteilung regionalpolitischer Instrumente.

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SEBI: 74/3452

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Abstract

Grundlage der Erörterung bilden die Standorttheorie und der verhaltenstheoretisch orientierte Zweig der Entscheidungstheorie. Die erarbeiteten Thesen werden durch Ergebnisse einer Befragung von 283 Unternehmen, die in den Jahren 1967-1970 in Nordrhein-Westfalen einen neuen Betriebsstandort fanden, empirisch erhärtet. Das stärkste Hindernis der Regionalpolitik, insbesondere bei der Förderung der Industrieansiedlung in relativ abgelegenen Regionen, ist die enge Beschränkung des Standortsuchraumes der Unternehmen. Dadurch wird das Eintreten einer für den Erfolg der Regionalpolitik notwendigen Bedingung vereitelt, nämlich daß geförderte Orte in größerem Umfang unter den Kreis der möglichen Handlungsalternativen aufgenommen werden. Die wirksamsten Maßnahmen zur Überwindung dieses Hindernisses sind Information und Beratung, die standortsuchende Unternehmen bereits in einer frühen Phase ihrer Entscheidungsprozesse erfassen.

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Standortwahl, Industrieunternehmen, Regionalpolitik, Standorttheorie, Industrie, Regionalplanung, Planung, Wirtschaft

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Berlin: Duncker & Humblot (1974), 158 S., Abb.; Tab.; Lit.

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Standortwahl, Industrieunternehmen, Regionalpolitik, Standorttheorie, Industrie, Regionalplanung, Planung, Wirtschaft

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Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten; 44