Zielbildungsprozesse in der Stadtplanung. Planungstechniken und -strategien aus planungstheoretischer Perspektive.

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SEBI: 77/5403

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Abstract

Für öffentliche Planung in demokratischen Systemen ist eine explizite Zielbildung notwendig, weil fertige, allgemein akzeptierte und verbindliche Ziele nicht existent und Zielvorgaben nicht möglich und systemwidrig sind. Die Vielzahl der Entscheidungsträger, deren Organisationsstruktur, der Prozeßcharakter öffentlicher Planung verbunden mit einem Lernprozeß bei den Beteiligten bedingt eine Zielbildung als integralen, interdependenten und permanenten Bestandteil des Planungsprozesses und verlangt, daß der Planungsprozeß als ein Zielkonkretisierungsprozeß verstanden wird. Planung kann nur dann wirksam werden, wenn man sie ihres Krisenmanagement-Charakters entkleidet und die Wahl zwischen alternativen Zukünften ins Zentrum rückt. Es gibt nicht eine objektive Konkretisierung, sondern immer eine Auswahl unter Alternativen. Hier kann nur politisch entschieden werden. Aufgabe der Wissenschaft ist es, Planungstheorien zu entwickeln, die inhaltichen und pragmatischen Anforderungen standhalten. Erste Ansätze bietet das Konzept der prozessualen Planungstheorie, worin deutlich gemacht wird, in welcher Weise die Probleme der Unsicherheit (Information), des Anpassens und Lernens (Zielbildung und Motivation) und der Koordination (Organisation) zu verknüpfen sind.

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Zielfindung, Planungstheorie, Partizipation, Stadtplanung, Bürgerbeteiligung, Theorie, Verwaltung, Politik

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Frankfurt/Main: Deutsch (1977), 300, XLVIII S., Abb.; Lit.(tech.Diss.; Darmstadt 1975)

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Zielfindung, Planungstheorie, Partizipation, Stadtplanung, Bürgerbeteiligung, Theorie, Verwaltung, Politik

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