Gemeinde und Kreis vor den öffentlichen Aufgaben der Gegenwart.
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SEBI: Zs 61-4
BBR: Z 121
IRB: Z 1014
BBR: Z 121
IRB: Z 1014
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Abstract
Angelpunkt des Aufsatzes ist die Selbstverwaltungsgarantie des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG. Der Autor meint, daß trotz gegenteiliger Behauptungen auch in der technisierten Massengesellschaft ein anthropologisch und soziologisch beschreibbares Bedürfnis der Menschen nach ''örtlicher Gemeinschaft'' und Selbstverwaltung erkennbar sei. Die heutige Situation der Gemeinden und Kreise nach den Gebietsreformen der Länder entspräche diesem Bedürfnis nicht ausreichend. Die Gründe dafür findet der Autor in der zunehmenden Einschränkung frei verfügbarer Mittel, in der allgemeinen Auslagerung von Eigenkompetenzen, der keinerlei nennenswerter Aufgabenzuwachs gegenüberstehe, sowie einem oftmals problematischen Größenzuschnitt der Kommunen. Abschließend befaßt er sich kritisch mit den Überlegungen einer stärkeren Beteiligung der Kommunen an der zentralstaatlichen Willensbildung sowie dem Vorschlag eines Verwaltungsverbundes der Gemeinden und Gemeindeverbände.
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Keywords
Selbstverwaltungsgarantie, Gebietsreform, Verwaltungsorganisation, Soziographie, Recht, Verwaltung, Soziologie
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Deutsches Verwaltungsblatt, Köln Jg. 92 (1977), H. 19, S. 801-807
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Selbstverwaltungsgarantie, Gebietsreform, Verwaltungsorganisation, Soziographie, Recht, Verwaltung, Soziologie