Älter werden in der Fremde. "Wohn- und Lebenssituation älterer ausländischer Hamburgerinnen und Hamburger". Sozial-empirische Studie.

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Hamburg

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ZLB: 98/3949-4

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Abstract

Mit der Untersuchung legt Hamburgs Sozialbehörde erstmals eine repräsentative und bundesweit größte Studie zur Wohn- und Lebenssituation älterer ausländischer Hamburger Bürger vor. In ihrem Rahmen wurden mehr als 1.000 Interviews mit den größten ausländischen Bevölkerungsgruppen Hamburgs (aus den Ländern Türkei, Polen, ehem. Jugoslawien, Italien, Portugal und Iran) geführt und durch eine Expertenbefragung ergänzt. 60 Prozent der über 55jährigen Ausländerinnen und Ausländer leben bereits seit über 20 Jahren in Deutschland, über die Hälfte dieser Menschen hat sozialversicherungspflichtig gearbeitet und wiederum fast jeder zweite mußte seine Arbeit aus Krankheitsgründen aufgeben. Das reguläre Rentenalter (ab 65 Jahren) erreichen nur 18 Prozent der ausländischen, aber 41 Prozent der deutschen Befragten. In Hamburg ist ein Drittel der Gesamtbevölkerung (515.000 Menschen von insgesamt 1,7 Millionen Einwohner) 55 Jahre und älter, dabei sind 30.000 Menschen (6 %) ausländischer Herkunft. Insgesamt leben in Hamburg rund 270.000 Ausländerinnen und Ausländer. Der demographische Wandel wird sich in den kommenden Jahren noch fortsetzen und macht es erforderlich, die Inhalte der Seniorenpolitik und die Infrastruktur der Altenhilfe auf die veränderten Bedürfnisse der älteren Menschen abzustimmen. goj/difu

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288 S.

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