Sonderabfall-Vermeidung. Auswertung der Konzepte von Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Forderungen.

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Ratingen

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ZLB: 94/746-4

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S

Abstract

Ausgehend von einem Entsorgungsnotstand für Sondermüll wird der Begriff des Sondermülls definiert, seine Entstehungsbedingungen beschrieben und durch detailliertes Datenmaterial illustriert. Sondermüllerzeuger und Politikdefizite werden aufgezeigt. Möglichkeiten zur Durchsetzung der Sonderabfallvermeidung auf der Grundlage von Immissionsschutzgesetz, technischen Möglichkeiten, juristischem Vorgehen und Handeln nach den Grundprinzip der Vermeidung werden dargelegt. Gestützt auf Untersuchungen aus Hessen und Niedersachsen werden bundes- und landespolitisch umsetzbare Handlungsschritte aufgezeigt, die zu einer Reduktion des Sondermülls führen können. Abschließend werden Kernstücke eines von Bund- und Länderregierungen geforderten integrierten Sonderabfallkonzeptes formuliert, wie z.B. die Aufstellung eines Rahmenplanes Sonderabfallvermeidung, Aufbau einer bundesweiten Datenstruktur, Verbesserung der Personalstruktur der zuständigen Behörden, getrennte Planung und Errichtung von Behandlungsanlagen sowie Aufklärung der Verbraucher. ha/difu

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44 S.

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BUND-Berichte; 11