Raumordnung als projektorientierte Raumentwicklungspolitik.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Seit Anfang der 90er Jahre ist für die räumliche Planung in Bund und Ländern zunehmend ein stärker prozess-, aktions- und projektorientiertes Planungsverständnis leitend. Mehr Aktionen und Projekte statt Programme und Pläne lautet das neue Arbeitsprinzip für die Bundesraumordnung. Modellvorhaben sind dabei ein wichtiges neues Instrument, z.B. zur Erprobung von Handlungsansätzen für eine zukunftsfähige Raumentwicklung: Regionalkonferenzen und Regionalmanagementkonzepte in strukturschwachen Räumen und Entwicklungsgebieten, Städtenetze als neues Konzept interkommunaler Kooperation und der Wettbewerb "Regionen der Zukunft" als Verfahren für die Organisation regionaler Innovationen. Diese Ansätze werden in z.Z. 44 Modellvorhaben mit über 300 Projekten bundesweit konkretisiert und erprobt. Die Modellvorhaben und Projekte machen die Leitvorstellung einer nachhaltigen Raumentwicklung anschaulich und bieten Anregungen. Die damit verbundenen Multiplikatoreffekte lassen die Projekte nicht Stückwerke in einem "Flickenteppich" von räumlichem Strukturwandel in Richtung Nachhaltigkeit bleiben, sondern - so ist zu hoffen - als Innovationen in die Routine öffentlicher und privater Akteure eingehen. Die klassische, auf Programmatik fixierte Bundesraumordnung begibt sich damit auf den Weg zu einer pragmatischen, projektorientierten Raumentwicklungspolitik. - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.3/4
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S.173-181