Wohnen - Wunsch und Wirklichkeit. Subjektive Prioritäten und subjektive Defizite als Beitrag zur Wohnungsmarktbeobachtung.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Auf der Basis einer 1996 in Ost- und Westdeutschland durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsumfrage werden die Wohnwünsche der Bundesbürger hinsichtlich des "idealen" Haustyps, des Wohnorts, der Wohnlage und der Wohnungsausstattung untersucht und der tatsächlichen Wohnsituation gegenüber gestellt. Es stellt sich heraus, dass die Wünsche - vor allem die nach einem Ein/Zweifamilienhaus - weitgehend vergleichbar sind, und zwar in Ost und West, im siedlungsstrukturellen Vergleich, für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und auch in unterschiedlichen Lebensstilen, deren Präferenzmuster sich ansonsten deutlich unterscheiden. Demgegenüber weist die tatsächliche Wohnsituation deutliche Unterschiede auf, woraus sich mehr oder weniger ausgeprägte Diskrepanzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit ergeben. Insbesondere im Osten und in städtischen Wohnbedingungen zeigen sich erhebliche Lücken zwischen Anspruch und tatsächlicher Lage. Sie führen dann zu Verhaltenskonsequenzen (Umzugspläne, Veränderungen im Bestand), wenn sie deutlich negativ bewertet werden und insofern subjektiv relevant sind. Dabei unterscheiden sich die Reaktionen je nach dem Wohnstatus: Eigentümer planen eher Veränderungen im Bestand, Mieter eher einen Wohnungswechsel. Dabei wird im Osten generell mehr in den Bestand investiert als im Westen. - (Verf.)

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S.141-156

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