Die Stadt in der Zweiten Moderne, eine europäische Perspektive.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Der Essay versucht, ansetzend an der Kritik typisch europäischer Vorurteile gegenüber der Auflösung der kompakten Stadt, eine kurze Beschreibung der Ursachen der Transformation der Stadt und ihrer Beschleunigung in der Zweiten Moderne. Unter dem Postulat der Kreislaufwirtschaft wird die Notwendigkeit skizziert, den Baubestand selbst als Hauptressource der Stadtentwicklung zu nutzen. Es werden fünf Hauptaufgabenfelder beschrieben: die Entwicklung neuer Stadtlandschaften, das Herausarbeiten von neuen Bedeutungen für die Alte Stadt, der Umbau reiner Wohngebiete zu neuen urbanen Lebensfeldern, die Kultivierung der Verkehrs- und Transportsysteme der Stadtregion sowie die Verbindung des virtuellen Raumes der Medien mit dem realen Raum der Stadt. Abschließend wird auf die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Ästhetik verwiesen, und es wird eine europäische Perspektive skizziert, die auf der Tradition von drei europäischen Ideen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aufbaut: auf den Wohnungs- und Städtebaureformbestrebungen der "Linken", auf der Arts- und Craft-Bewegung der "Rechten" und auf den Verbindungen von Städtebau und bildender Kunst. - (Verf.)

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Nr.7/8

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S.455-473

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