Mediale Räume.

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DE

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Oldenburg/Oldb.

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ZLB: 99/3131
IfL: Z 467 - 16
BBR: A 13 496

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Abstract

Wirklichkeit hat einen doppelten Boden. Hochhäuser, Gärten oder Gebrauchsgegenstände existieren durch ihr physisches Dasein. Zu kulturellen Elementen der sozialen Welt werden sie durch affekt-logische Interpretation: In die physische Welt werden kommunikative Symbole eingeschrieben - solche der zwischenmenschlichen Beziehungen wie solche der Macht und Herrschaft. Der Band thematisiert mit der Medialität von Räumen die menschliche Vergesellschaftung in einem kultur- und gesellschaftstheoretischen Kontext. Im Mittelpunkt stehen die Prozesse, die zwischen Erscheinung und Wahrnehmung imaginäre Bilder der Welt erzeugen. Es wird herausgearbeitet, daß die Logik einer hypertechnischen und zugleich ästhetisch gewordenen Kulturindustrie - trotz aller Offensiven auf das empfindende Denken der Individuen - die emanzipatorische Kraft der Imagination letztlich nicht unterlaufen kann. Die Arbeit versteht sich als interdisziplinärer, zeitdiagnostischer Beitrag zur Debatte über die anthropologische Stellung des Menschen in einer von ihm geschaffenen artifiziellen Welt. Es werden unter anderem an Beispielen zur Architektur, zum Design, zur Landschaftsgestaltung und zum Naturschutz detaillierte Frage- und Problemhorizonte aufgespannt. difu

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207 S.

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Wahrnehmungsgeographische Studien zur Regionalentwicklung; 16