Raumplanung und neue Verträglichkeiten. Aushandeln von Widersprüchen im Umgang mit dem Erschöpflichen.
Böhlau
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Böhlau
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DE
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Köln
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IfL: 1997 B 674
BBR: A 13 324
BBR: A 13 324
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SW
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Abstract
Wo liegen die Gründe, daß traditionelle Raumplanung keine zufriedenstellende Ergebnisse liefert? In den 80er Jahren sind in der Diskussion um Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft, Arbeit und Kultur zahlreiche Verträglichkeitspostulate formuliert worden, die zum Teil auch in die Rechtsordnung eingingen: Umweltverträglichkeit, Sozialverträglichkeit, Humanverträglichkeit, Raumverträglichkeit, Zukunftsverträglichkeit. Postulate, die zu einem 'Rettungsbegriff' gebündelt wurden: Nachhaltigkeit, nachhaltige Entwicklung, sustainable development. Einerseits sind diese Verträglichkeitspostulate eine Kritik an Verfahren, Methoden und Inhalten der traditionellen Raumplanung. Andererseits sind sie eine Richtschnur, nach der Raumplanung zu verändern, zu verbessern wäre. Verträglich ist eine Entwicklung auch nur dann, wenn die Widersprüche der Mitglieder einer Gesellschaft so verhandelt werden, daß die Ergebnisse langfristig als vernünftig und gerecht wahrgenommen werden. So auch die Raumplanung. Sie ist verträglich, wenn sie effizient ist und langfristig als gerecht wahrgenommen wird. Ineffiziente und als ungerecht empfundene Raumplanung ist unverträglich. In diesem Band wird versucht, den Facettenreichtum des Themas mit dem unterschiedlichen Blick verschiedener Disziplinen sichtbar zu machen. Der thematische Bogen spannt sich von juristischen und politischen Fragen über Fragen des Planens, Bauens und Bewertens, der Verkehrsgestaltung, bis hin zur Bürgerbeteiligung, zum Wandel der Werte und zu räumlichen Konsequenzen. - St.
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351 S.