Kleinräumliche Wohnsegregation von Aussiedlern in der Bundesrepublik Deutschland.
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DE
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Opladen
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0340-2398
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BBR: Z 440
ZLB: Zs 2754
IRB: Z 1093
IFL: Z 369 -1998,1
ZLB: Zs 2754
IRB: Z 1093
IFL: Z 369 -1998,1
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Abstract
Die kleinräumliche Wohnsegregation von Aussiedlern in Deutschland hat in der bundesdeutschen Einwanderungsdebatte zunehmende Beachtung gefunden, ist allerdings in der sozialwissenschaftlichen Migrationsforschung bislang wenig behandelt worden. Auf der Basis von empirischen Untersuchungsergebnissen werden Erscheinungsformen, Ursachen und Folgen der räumlich-sozialen Segregation von Aussiedlern, die sich während der Hochphase der Zuwanderung in ausgewählten deutschen Städten herausgebildet hatten, diskutiert. Als wichtigstes Erklärungsmoment für die Ausprägung der Segregation werden die Art des Zugangs zum Wohnungsmarkt sowie die Konzentration auf wenige Teilmärkte angesehen. Dabei spielen institutionelle Faktoren, z.B. die Modalitäten der Verteilung von Wohnungen im Sozialwohnungsteilmarkt, eine entscheidende Rolle. Trotz der teilweise hohen räumlichen Konzentration der Aussiedler bleiben ihre sozialen Kontakte auf kleinere Beziehungsnetze begrenzt. Soziale Binnenstrukturen, wie sie unter ähnlich hoch segregierten Minderheiten zu beobachten sind, entwickeln sich bei dieser Gruppe nur ansatzweise. - (Verf.)
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Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft
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Nr.1
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S.55-69