Bewohnergetragene Erneuerung von Arbeitersiedlungen.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1997,8/9
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1997,8/9
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Abstract
Im Ruhrgebiet markieren vielfach Arbeitersiedlungen als städtebaulich geschlossene Einheiten den Stadt- bzw. Stadtteilrand. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park galt und gilt es, die Qualität der Siedlungen als städtebaulich geschlossene Einheiten, den hohen Gebrauchswert, die hohe Wohnqualität zum kleinen Preis, die eigentumsähnlichen Verfügungsrechte im Mietverhältnis und die intensiven nachbarschaftlichen Kontakte und Beziehungen zu bewahren und weiterzuentwickeln. Anhand von Qualitätsvereinbarungen zwischen Siedlungseigentümern, Gemeinden und IBA werden die Arbeitersiedlungen unter Berücksichtigung städtebaulicher, ökologischer und sozialer Qualitäten erneuert. Gleichzeitig dienen sie hier als Vorbild und Programm für die Konzeptionierung von Wohnungsneubauprojekten. Der Beitrag zeigt im einzelnen die Bausteine einer denkmalgerechten Erneuerung und die Verträglichkeit mit ökologischen Qualitäten auf. Herausgestellt werden ferner die Bedeutung von Miet- und Belegungsbindungen als Rahmenbedingungen sozialer Wohnungsversorgung sowie die Relevanz des Erhalts der typischen Gebrauchsqualitäten von Arbeitersiedlungen. Ein weiteres Kapitel widmet sich der Bewohnerbeteiligung, wobei gerade die Eigeninitiative und Selbsthilfe der Bewohner in dieser Siedlungsform eine lange Tradition hat. Zuletzt wird eine Erneuerungsstrategie angeraten, die von den beiden üblichen Wegen, der umfassenden Kompletterneuerung durch die Siedlungseigentümer und der Einzelprivatisierung, abweicht. - (n.Verf.)
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Nr.8/9
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S.573-592