Ist die kommunikative Planung am Ende? Protest und Bürgerinnenbeteiligung in der Stadtentwicklung aus planungstheoretischer und planungspraktischer Sicht.

Dérive, Verein für Stadtforschung
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Dérive, Verein für Stadtforschung

item.page.orlis-pc

AT

item.page.orlis-pl

Wien

item.page.language

item.page.issn

1608-8131

item.page.zdb

2156814-5

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 100 ZB 6687

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Protest und Bürgerinnenbeteiligung in der räumlichen Planung - aus politikwissenschaftlicher Sicht verschiedene Formen der legitimen politischen Partizipation - stehen in der Stadtentwicklung oft in einem Spannungsverhältnis. Protest scheint Bürgerinnen zunehmend als geeignetes Instrument politischer Partizipation und Intervention, wenn andere Wege der politischen Teilhabe zu weniger zufriedenstellenden politischen Ergebnissen führen. Ein anderer Grund ist, dass Bürgerinnenbeteiligung aufgrund ihrer sozialen Selektivität für manche sozialen Gruppen verschlossen ist. Zudem können die in diesen Prozessen gemachten Kommunikationsangebote seitens der Bürgerinnen als unzureichend empfunden werden. Protest entsteht also trotz oder oft auch wegen der von der lokalstaatlichen Planung gemachten Angebote an Bürgerinnenbeteiligung, aber natürlich auch unabhängig von verschiedenen Möglichkeiten politischer Teilhabe in einem Gemeinwesen. Ist die kommunikative Planung, die den planungstheoretischen Hintergrund für Bürgerinnenbeteiligungsprozesse in der Planungspraxis darstellt, daher am Ende? Oder ist sie noch zu retten, und wenn ja, wie kann eine Rettung unter Bezugnahme auf die aktuellen Planungstheorien und der Planungspraxis aussehen?

Description

Keywords

Journal

Dérive : Zeitschrift für Stadtforschung

item.page.issue

79

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

4-10

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries