Entwicklung der Marktstruktur im deutschen Baugewerbe.
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DE
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Bonn
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1868-0097
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EDOC
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Abstract
Die Studie untersucht die kleinteilige Struktur des deutschen Baugewerbes. Der Trend zu Klein- und Kleinstunternehmen in der Branche setzte im Zuge der Marktbereinigung seit Mitte der 1990er Jahre ein. Auf Basis einer umfassenden Untersuchung der Größenstruktur des Baugewerbes nach verschiedenen Gewerken werden mögliche Treiber der Entwicklung erforscht und deren Auswirkungen auf die Branche ergründet. Methodisch wurde sowohl empirisch gearbeitet, wie auch ergänzende Expertengespräche herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Liberalisierung der Handwerksordnung und die EU-Osterweiterung im Baugewerbe zu einer im Durchschnitt kleineren Unternehmensgröße führen. Höhere öffentliche Ausgaben haben dagegen einen positiven Einfluss auf die durchschnittliche Unternehmensgröße. Die These einer zunehmenden Kleinteiligkeit, die sich an einer rückläufigen Zahl an Erwerbstätigen pro Unternehmen bemisst, konnte nicht bestätigt werden. Eine zentrale Forschungserkenntnis ist vielmehr, dass die Entwicklung zur Kleinteiligkeit vor allem durch das Entstehen und Verschwinden von großen Bauunternehmen erklärt werden kann. Diese Kleinteiligkeit kann auch einen sich verändernden Baubedarf und angepasste Bauprozesse mit zunehmenden Projektsteuerungs- und -entwicklungsleistungen und einer verstärkten Spezialisierung der Bauunternehmen widerspiegeln.
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BBSR-Online-Publikation; 18/2019