Hilfen zur Erziehung. Eine Bestandsaufnahme im Kontext sozialstruktureller Ursachen und Faktoren .

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Gießen

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SEBI: 2000/2571-4

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Abstract

Mit der Bestandsaufnahme soll ein Anfang zur Qualitätsverbesserung der Erziehungshilfen gemacht werden. Es werden Angebotsformen, Organisationsstrukturen und Leitorientierung und Tätigkeitsbereiche der Erziehungshilfen in Gießen untersucht. Es zeigt sich, dass Armut und Benachteiligung sich auf die Stadtteile konzentrieren, in denen auch der Minderjährigen-Anteil sehr hoch ist. Ob die mit dem laufenden Ausbau der ambulanten und teilstationären Hilfe verknüpfte Hoffnung, tiefgreifendere Maßnahmen wie die Herausnahme aus der Familie zu verhindern, sich erfüllen, muss in Anbetracht der weit verbreiteten sozialen Deprivation und Einkommensarmut von betroffenen Familien noch dahinstehen. Festgestellt wurde aber, dass nichtdeutsche Kinder wie auch Mädchen im Allgemeinen ungleiche Zugangschancen zum Jugendhilfesystem haben und ihr Anteil bei ambulanten Hilfen sehr gering ist. Innerhalb der Jugendhilfeinstitutionen sind daher interkulturelle Kompetenzen zu verstärken. Da offensichtlich Jungen in Problemlagen in ihrem Verhalten stärker auffallen, sollten außerdem Institutionen, Schule und Eltern für Signale sensibilisiert werden, die Mädchen als Reaktion auf Probleme senden. eh/difu

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114 S.

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Materialien zur Jugendhilfeplanung ; 12