Vergessene Mehrheit - Chronisch Suchtkranke. Dokumentation der Fachtagung am 11./12.2.1998 in Bremen.

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Bremen

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SEBI: 99/2720-4

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Die therapeutisch-distanzierten Kommstrukturen der herkömmlichen Suchtkrankenhilfe grenzen massiv aus, denn sie sind überwiegend am suchttherapeutischen "Königsweg" orientiert. Als Ausgangspunkt im Überblicksreferat wird der einzelne alkohol-, medikamenten-, drogenabhängige oder mehrfach abhängige Mensch mit seinen Problemen beschrieben. Vor diesem Hintergrund wird der Stellenwert der unterschiedlichen suchttherapeutischen Hilfen dargestellt. In der neueren Diskussion werden die Übertragungsmöglichkeiten der niedrigschwelligen Angebote, wie sie im Bereich der Drogenhilfe realisiert wurden, auf den Bereich der legalen Drogen thematisiert. Als erforderlich wird die Relativierung der Abstinenz und die Adaptierung suchttherapeutischer Ziele an die Fähigkeiten und Perspektiven der Klienten angesehen. Die Suchttherapie sollte vom Grundsatz der Sozialpsychiatrie lernen und Hilfen an den Kränksten und Gestörtesten ausrichten. Vorgestellt werden auch Methoden von Frühintervention und Sekundärprävention im somatischen Krankenhaus und die Methode des Motivational Interviewing. Eingegangen wird auch auf Probleme bei Basishilfen für Suchtkranke in Bremen. Ausgeschöpft werden müssen auch die sozialrechtlichen Möglichkeiten für eine hinreichende Suchtkrankenbehandlung gegenüber den Kostenträgern. gb/difu

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149 S.

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Schriftenreihe Suchtkrankenhilfe; 2