Kompetenzorientierung und Vergleichbarkeit sichern! Anforderungen an die Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften für die Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern unter drei Jahren.
Juventa
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Juventa
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DE
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Weinheim
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0342-2275
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SEBI: Zs 4152
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Abstract
Das Angebot an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren genießt in Deutschland seit einigen Jahren eine steigende politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Mehr als ein Jahr, nachdem das Kinderförderungsgesetz in Kraft getreten ist, belegen neue Zahlen den Ausbau in diesem Bereich: Zum01.03.2009 wurden in Deutschland 414 000Kinder unter drei Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege ergänzend zur elterlichen Erziehung und Bildung betreut (Statistisches Bundesamt 2010). Die Betreuungsquote hatte sich damit gegenüber dem Vorjahr von 17,6 % auf20,2 % erhöht (ebd.). Modellrechnungen prognostizieren, dass bei der angestrebten Betreuungsquote von 35 % für Kinder unter drei Jahren noch etwa 275 000 Betreuungsplätze bis 2013 geschaffen werden müssen (Statistisches Bundesamt 2009). Einigkeit besteht darüber, dass der quantitative Ausbau qualitative Kriterien zu beachten hat (u.a. Deutsches Jugendinstitut 2009a, AWO Bundeskonferenz2008). Auf der Grundlage dieser Herausforderungen werden inzwischen verschiedene Problemfelder diskutiert: Die Betreuungsquote von bundesweit 35 % für die Kinder unter drei Jahren ist möglicherweise nicht bedarfsgerecht (Rauschenbach/Schilling 2009, BockFamulla/GroßeWöhrmann 2010), die Kommunen signalisieren, dass die Finanzierung des Ausbaus nicht gesichert ist, der Fachkräftemangel ist mehr als deutlich geworden und die derzeit tätigen Fachkräfte müssen auf die veränderten Aufgaben vorbereitet werden. In diesem Zusammenhang wird die Realisierbarkeit des angestrebten Ziels, bis 2013 einbedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren zu schaffen, in Fragegestellt - und zwar insbesondere mit Blick auf die gleichzeitigen Anforderungen an die Qualität bei der Erfüllung des gesetzlichen Auftrages.
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Theorie und Praxis der sozialen Arbeit
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Nr. 3
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S. 219-224