Pflegekinder zwischen zwei Familiensystemen: Wenn die Trauma-Vergangenheit in die Gegenwart springt.

Evangelischer Erziehungsverband
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Evangelischer Erziehungsverband

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DE

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Hannover

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0943-4992

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Abstract

Pflegekinder sind meist die traumatisierten Opfer innerfamiliärer Gewalt. Sie wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe aus familiären Kontexten herausgenommen, die durch Misshandlung, Vernachlässigung, sexueller Gewalt oder andere Verhaltensweisen von Erwachsenen für die Kinder höchst gefährlich wurden. Alkohol- oder Drogenkonsum und/oder sich wiederholende Vorfälle von körperlicher Gewalt zwischen den Erwachsenen können für Kinder ebenso bedrohlich wirken, wie Gewalt gegen sie selbst. Einige Untersuchungen gehen sogar davon aus, dass die Bedrohung der engsten Bezugspersonen für Kinder traumatischer wirkt, als die Bedrohung der eigenen Unversehrtheit. Um die Kinder zu schützen, hat es vorher in einigen Fällen Bemühungen durch andere Maßnahmen der direkten Gefahrenabwehr oder Stabilisierung des familiären Systems gegeben. Durch sozialpädagogische Familienhilfe sollen beispielsweise Eltern dazu angeregt werden, sich zu verändern. Eine zeitweise Unterbringung in einer Tagesgruppe soll für das Kind einen äußeren sicheren Ort bieten und das Familiensystem entlasten.

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Evangelische Jugendhilfe

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Nr. 3

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S. 150-155

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