Gewalt macht die Seele krank. Wie Kinder als Zeugen, Opfer und Täter Gewalt erleben. Tiefeninterviews mit gewalttätigen Jugendlichen.

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Hannover

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Diese Schriftenreihe ergründet die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Biographie und gewalttätigem Verhalten. Die Bedingungen im Elternhaus bzw. in der Erziehung gelten als wesentliche Faktoren für die Gewaltentstehung bei Jugendlichen. Wie auch andere Studien zeigen, sind in erster Linie biographisch erlebte Gewalt und Vernachlässigung ausschlaggebend für die Gewaltentwicklung. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Einzelsituationen und die konkrete pädagogische Arbeit. Gerade unter Präventionsaspekten sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen parallel hierzu in den Blick zu nehmen und zu verändern. Berufliche und soziale Ohnmachtserfahrungen können in gewalttätiges Verhalten eskalieren. Hierbei ist es bedeutsam, dass gewalttätiges Handeln aus der Perspektive des jungen Menschen durchaus dazu führen kann, sich durchzusetzen und scheinbar schnell Probleme zu lösen. Hier gilt es Vertrauen in andere Konfliktlösungsformen herzustellen. difu

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120 S.

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EREV-Schriftenreihe; 2005/4