Straßenkinder und Jugendkriminalität. Ein kriminologischer Vergleich: Cote d'Ivoire und Deutschland.

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Berlin

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SEBI: 2005/2883

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Abstract

Trotz des Inkrafttretens der UN-Kinderkonvention am 2.9.1990 hat sich die allgemeine Lage der Kinder in der Welt generell weiter verschlechtert. In der Côte d'Ivoire haben Urbanisierung sowie wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, welche die traditionellen Beziehungen zwischen Familie und Gesellschaft zunehmend lockern, zum Phänomen der Straßenkinder geführt. Die Auflösung der Familie als Sozialisationsinstanz ist auch in Deutschland, wo die Zahl der Straßenkinder in den letzten Jahren rapide angestiegen ist, eine Ursache dieses Phänomens. In Côte d'Ivoire beträgt ihre Zahl etwa 175.000, in Deutschland - Schätzungen zufolge - zwischen 10.000 und 50.000. Der Autor untersucht und vergleicht die mikro- und makrosozialen Gegebenheiten in beiden Ländern und zeigt den Zusammenhang zwischen Straßenkindertum und Delinquenz auf. Er plädiert für eine präventive und weniger repressive Rolle von Polizei und Justizbehörden, ein gesteigertes Problembewusstsein der Öffentlichkeit sowie die Übernahme von Verantwortung durch Familie und staatliche Gemeinschaft durch Zuwendung, Erziehung und Bildung. difu

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21; 367 S.

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