Beschleunigter Anstieg der Inobhutnahmen - vor allem aufgrund unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge.
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
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Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
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DE
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Dortmund
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1436-1450
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Abstract
Die Zahl der jährlich durchgeführten Inobhutnahmen nach § 428GB VIII hat mit knapp 48.100 Fällen für das Jahr 2014 einen neuen Höchststand seit der Erfassung dieser Maßnahmen in der KJH-Statistik ab 1995 erreicht. Mit rund 11.600 Maßnahmen aufgrund einer unbegleiteten Einreise eines Minderjährigen - das sind 24% aller Inobhutnahmen - wird für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) ebenfalls eine bislang nicht erreichte Größenordnung ausgewiesen. Gleichzeitig wird auch vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen in diesen Tagen ein Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher im Parlament im Eilverfahren diskutiert. Im November sollen die Neuregelungen in Kraft treten (vgl. Deutscher Bundestag 2015a). Dies ist Anlass genug, auch in der aktuellen Ausgabe das "umf-Thema" aufzugreifen. Nachdem es im letzten Heft vor allem um die Belastbarkeit und die Qualität der Datenlage ging, stehen im jetzigen Beitrag die soeben veröffentlichten 2014er-lnobhutahmedaten sowie die Auswertungen zu regionalen Unterschieden im Vordergrund. Drei Viertel der Fallzahlenzunahme seit 2010 sind ein "umf-Effekt".
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KomDat-Jugendhilfe
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Nr. 2
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S. 12-15