Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens zur Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Immobilien?
Springer Gabler
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Springer Gabler
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DE
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Wiesbaden
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2198-8021
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2233203-0
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Abstract
Es besteht ein klarer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Konsens über die Schlüsselrolle, die Gebäuden und der gebauten Umwelt bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbrauch zukommt. Unklar ist jedoch, inwieweit Umweltziele und ökonomische Rentabilität im Immobilienbereich miteinander einhergehen. Dieser Artikel analysiert 42 internationale Studien zur Rentabilitaet von Immobilien mit Nachhaltigkeitszertifikaten anhand einer Metaanalyse und kommt zu dem Schluss, dass diese Gebäude zumindest ein moderates Preis- und Mietpremium erzielen. Obwohl es Hinweise darauf gibt, dass Studien, die positive Ergebnisse berichten, mit höherer Wahrscheinlichkeit veröffentlicht wurden, liefern diese Studien dennoch einen Anhaltspunkt dafür, dass nachhaltiges Bauen und Sanieren vom Markt als wirtschaftlich sinnvoll erkannt und entsprechend bepreist wird. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass der wirtschaftliche Erfolg umweltgerechter Immobilieninvestments unter anderem auch davon abhängt, inwieweit Marktmechanismen etabliert werden können, die eine effiziente Verteilung von Risiko und Rendite ermöglichen, wie zum Beispiel grüne Mietverträge oder Energiespar-Contracting.
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Zeitschrift für Immobilienökonomie : ZIÖ = German journal of real estate research
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173–191