Das Neue Frankfurt: Exil und Remigration. Eine Großstadtutopie als kulturelles Transfergut.

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Frankfurt/Main

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ZLB: Kws100,3/142

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DI

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Abstract

Das Neue Frankfurt ist als einzigartiges Avantgardeprojekt inzwischen fast so bekannt wie das Bauhaus. Im Gegensatz zur berühmten Kunstschule verfolgten seine Protagonisten aber ein praxisorientiertes Gestaltungsprogramm, das die Mainstadt in wenigen Jahren zur Kapitale der Moderne machte. Ihr ehrgeiziges Ziel war dabei nicht weniger als die Definition universal gültiger Normen in Architektur, Städtebau und Design. Die Nagelprobe folgte wenige Jahre später, als diverse Akteure des Neuen Frankfurt als Emigranten ihr Können im Ausland unter Beweis stellen mussten – und nochmals nach 1945, als die Konzepte des Neuen Frankfurt mit eben jenen Architekten nach Deutschland remigrierten. Das Buch folgt exemplarisch den Lebenswegen der Architekten Martin Elsaesser, Ferdinand Kramer, Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky und erzählt von der internationalen Rezeption einer Frankfurter Utopie.

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Studien zur Frankfurter Geschichte; 67