Flächenkonkurrenz im Kontext einer nachhaltigen regionalen Nahrungsmittel- und Energieversorgung. Dargestellt an einer saarländischen Mittelgebirgsregion.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 215/139

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Abstract

Für die nachhaltige Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Energie werden in der Regel regionale Ansätze auf der Basis des ökologischen Anbaus als Königsweg angesehen, um eine möglichst geringe Veränderung der Umweltverhältnisse zu erreichen. In der folgenden exemplarischen Analyse eines Flusseinzugsgebietes einer saarländischen Mittelgebirgslandschaft werden der Nahrungsmittel- und Energiebedarf der lokalen Bevölkerung dem räumlich korrespondierenden vorhandenen agrarisch nutzbaren Flächenangebot gegenübergestellt und die Auswirkungen einzelner Szenarien auf das Fließgewässerökosystem modelliert. Es zeigt sich, dass selbst bei einer für das Jahr 2060 angenommenen Bevölkerungsreduktion um 30 % gegenüber der heutigen Situation lediglich 70 % dieser Bevölkerung im Jahre 2060 nachhaltig mit Nahrungsmitteln versorgt werden könnten. In diesem Falle könnten 17 % der elektrischen Energie durch Biogasanlagen aus einer Grünlandnutzung erwirtschaftet werden.

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S. 461-485

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RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft