Universitäten im Wettbewerb. Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative.

Steiner
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Mit der Exzellenzinitiative richtete die deutsche Wissenschaftspolitik das Hochschulsystem neu aus. Das Ziel: international konkurrenzfähige Spitzenuniversitäten durch einen verschärften Wettbewerb. So einschneidend diese Zäsur auch war, hat das Exzellenzprogramm doch eine längere Vorgeschichte. Denn bereits seit dem Abbruch des Hochschulausbaus in den 1970er Jahren entwickelten sich - teils politisch forciert, teils infolge schwindender finanzieller Spielräume des Staates - neue Formen des Wettbewerbs zwischen Universitäten um Geld, Wissenschaftler, Studierende und Prestige, die zunehmend internationale Dimensionen gewannen. Der Autor untersucht die Entstehung interuniversitärer Konkurrenzverhältnisse seit den frühen 1980er Jahren anhand von sechs Fallbeispielen: der FU Berlin, der Universität Bielefeld, der TU München, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universität zu Köln und der Carl von Ossietzy Universität Oldenburg. Auf dieser Grundlage kann er die Folgen des Wettbewerbs zeigen - sowohl für die Machtverhältnisse an den Universitäten als auch für Forschung und Lehre.

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401 S.

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Wissenschaftskulturen. Reihe III. Pallas Athene; 52