Zwischen staatlichem Schutzauftrag und Herausforderung für die Verwaltung. Das Prostituiertenschutzgesetz als ordnungspolitischer Rahmen für den Umgang der Kommunen mit Prostitution in Deutschland.

Verl. f. Verwaltungswiss.
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Verl. f. Verwaltungswiss.

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Frankfurt/Main

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ZLB: Kws 740/295

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Abstract

Neben einem geschichtlichen Rückblick werden dabei auch die unterschiedlichen Prostitutionspolitiken, welche das staatliche Handeln und den Umgang mit Prostitution prägen, zunächst theoretisch untersucht und eingeordnet. Im Rahmen einer internationalen vergleichenden Analyse wird dann der Umgang mit Prostitution in verschiedenen Staaten untersucht und die vorherrschenden Prostitutionspolitiken miteinander verglichen sowie anhand von ausgewählten Beispielen dargestellt. Weiterhin wird der Gesetzgebungsprozess vom Referentenentwurf bis zum Inkrafttreten des Prostituiertenschutzgesetzes am 01.07.2017 eingehender untersucht. Dabei wird auch Bezug genommen auf das bereits zuvor bestehende Prostituiertengesetz (ProstG) aus dem Jahr 2002 sowie seine spätere Evaluation durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Neben der theoretischen Arbeit wurde durch eine Umfrage unter 45 niedersächsischen Kommunen auch ein Bezug zur Verwaltungspraxis hergestellt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden ausgewertet und bilden damit die Grundlage für mögliche Handlungsempfehlungen für die mit der Umsetzung des Gesetzes zuständigen Kommunen.

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XLII, 158, S.

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