Der Mittellandkanal. Landschaft - kultivierte Landschaft - Kulturlandschaft. Eine Untersuchung zur materiellen Landumnutzung in der industriellen Moderne.

Wehrhahn
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Hannover

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ZLB: Kws 215/135

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Abstract

Der Mittellandkanal wurde ab Beginn des 20. Jahrhunderts als küstenparallele Verbindung der Flussgebiete Ems, Weser, Leine und Elbe am nördlichen Rand der Mittelgebirge geschaffen. Die Wasserbauer der Zeit kamen damit nicht nur dem dringenden Wunsch rheinisch-westfälischer Unternehmer nach, einen kostengünstigen Verkehrsweg für Massenguttransporte zu schaffen, mit dem gleichzeitig neue Wirtschaftsgebiete erschlossen werden konnten, sondern sie wollten das aus damaliger Sicht in vielen Gebieten noch stark meliorationsbedürftige norddeutsche Tiefland großflächig für Landwirtschafts- und Siedlungszwecke erschließen. Der ungebrochene Glaube, die Natur nach den Bedürfnissen der in ihr lebenden Menschen neu gestalten zu können, ließ Männer wie Leo Sympher und Adolf Prüsmann die norddeutsche Landschaft umbauen, und sie wollten dies tun, ohne den gesellschaftlichen Graben zwischen Landwirtschaft und Industrie zu vertiefen.

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527 S.

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Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens; 140