Sozialkonstruktivistische Landschaftstheorie.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 200/17

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Abstract

Insbesondere in Rückgriff auf die phänomenologische Soziologie und den Sozialkonstruktivismus untersucht die sozialkonstruktivistische Landschaftstheorie, wie soziale Konstruktionsprozesse von 'Landschaft' im Verhältnis Gesellschaft, Individuum und physischem Raum vonstattengehen. Zentral ist die Erkenntnis, dass sich dem Individuum die Welt allein in vorinterpretierter Weise erschließt. Landschaft entsteht also auf Grundlage gesellschaftlicher Deutungs- und Bewertungsmuster individuell auf Basis der Synthese materieller oder virtueller Objekte. Entsprechend dieser Grundhaltung befasst sich die sozialkonstruktivistische Landschaftstheorie mit 'Wie-Fragen' (etwa 'Wie ist das rekursive Verhältnis individueller und gesellschaftlicher Landschaftskonstrukte?') und nicht 'Was-Fragen' (bspw. 'Was ist Landschaft?').

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S. 69-79

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