Untersuchung der Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen dem Rad- und Busverkehr in ländlichen Gebieten am Beispiel des Landkreises Barnim.

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Der intermodalen Verbindung aus Fahrrad und Bus wird bislang nur vereinzelt im Freizeitverkehr Beachtung geschenkt, die Verknüpfung für den Alltagsverkehr ist Gegenstand der Forschungsarbeit. Ob diese Mobilitätsform auch im Alltagsverkehr und insbesondere für die Gestaltung von Arbeitswegen eine sinnvolle Möglichkeit oder gar eine Alternative zum vorherrschenden Pkw darstellt und welche Bedingungen hierbei relevant sind, wird am Beispiel des Landkreises Barnim untersucht. Dazu wird in der ersten Phase eine umfangreiche Potenzialanalyse durchgeführt, die ein breites Spektrum an methodischen Zugängen beinhaltet. Hierzu zählen Experteninterviews, Fahrgastbefragungen, die Untersuchung von verkehrs- und raumstrukturellen Faktoren sowie eine qualitative und quantitative Mitarbeiterbefragung. Eine erste Typologie der Nachfragestrukturen wird durch qualitative Interviews ergänzt, die dadurch differenziert dargestellt werden können. Auf Basis des ermittelten Nachfragepotenzials zur intermodalen Verknüpfung von Rad und Bus werden in der zweiten Phase konkrete Maßnahmen entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich Fahrrad und Busverkehr auf vielfältige Art und Weise kombinieren lassen. Auch im Alltagsverkehr weisen einfache und preiswerte Fahrradinfrastruktur-Maßnahmen eine vergleichsweise hohe Nutzungsakzeptanz auf und tragen dazu bei, die Mobilität im ländlichen Raum zu erhalten und zu erweitern. Für Verkehrsunternehmen ergibt sich vor allem die Chance für Imagesteigerung und zufriedene Fahrgäste. Zukünftig sollen Fahrrad und öffentlicher Verkehr grundsätzlich als Allianz und Baustein eines multi-modalen Verkehrskonzeptes von Anfang an berücksichtigt werden. Zu nennen ist hierbei beispielsweise die intelligente Verknüpfung von Car-Sharing-Konzepten oder die Nutzung von Pedelecs als Zubringer zum öffentlichen Verkehr.

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IX, 132 S.,

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