Muster gesellschaftlicher Teilhabe in Mainz.

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Mainz

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DI
EDOC

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Abstract

Ziel der Arbeit ist es, ein Modell zu entwickeln, das sowohl sozialstrukturelle als auch sozialkulturelle Aspekte berücksichtigt und den Fokus auf die ungleiche Verteilung von Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe lenkt. Das zentrale Forschungsinteresse ist die Operationalisierung und Erfassung der vielfältigen Aspekte gesellschaftlicher Teilhabe von Mainzer BewohnerInnen, die über die Dimensionen Platzierung, Kulturation, Interaktion und Identifikation analysiert werden. Der Fokus liegt dabei auf den typenspezifischen Kristallisationskernen. Hierfür wurden in einem festgelegten Zeitraum Interviews mit BewohnerInnen in allen Mainzer Stadtteilen durchgeführt. Die Typenbildung erfolgte über eine Clusterzentrenanalyse von bevorzugten Freizeitaktivitäten, aus welcher sich sechs inhaltlich und statistisch eindeutig voneinander abgrenzende Muster gesellschaftlicher Teilhabe abzeichneten. In jedem Muster gesellschaftlicher Teilhabe wurden spezifische Kristallisationskerne entdeckt, die Chancen auf eben jene Teilhabe erhöhen oder limitieren. Innerhalb der Stadt Mainz verteilen sich die sechs verschiedenen Muster gesellschaftlicher Teilhabe auf das komplette Stadtgebiet, jedoch zeichnen sich Trends der einzelnen Gruppen in bevorzugten Stadtteilen ab. Ferner konnte anhand eines Vergleichs festgestellt werden, dass die vorgefundenen Muster mit der Realstatistik der Stadt Mainz annähernd kongruent sind und daher stabile Typenkonstruktionen darstellen.

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305 S.

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