Building against vacancies? - On measures of adjusting the stock of detached houses in response to falling demand. Bauen gegen Leerstände? - Maßnahmen zur Anpassung des Bestandes an Einfamilienhäusern an die rückläufige Nachfrage.

Chmielorz
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Chmielorz

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Wiesbaden

item.page.language

item.page.issn

1616-0991

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 155 ZB 6780

item.page.type

item.page.type-orlis

Abstract

Die Anpassung des Gebäudebestandes ist eine wichtige Herausforderung für Kommunen, die aufgrund des demografischen Wandels mit einer rückläufigen Nachfrage nach Wohnraum konfrontiert sind. In den letzten Jahrzehnten wurden vielfältige Maßnahmen zur Bewältigung der negativen Auswirkungen des demografischen Wandels umgesetzt. Das Segment der Einfamilienhäuser steht jedoch bisher nicht im Fokus der Stadtentwicklung. Dieses Papier stellt die Hypothese auf, dass Kommunen versuchen, neue Einwohner anzuziehen, indem sie weiteres Bauland anbieten, anstatt den Rückgang zu bewältigen. Basierend auf einem gemischten Ansatz mit einer Online-Befragung bei deutschen Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern, einer Bewertung von Stadtentwicklungsprogrammen, Desktop-Forschung, einer Faktoranalyse und zehn persönlichen Interviews mit Verwaltungs- und Politikexperten zielte die empirische Bewertung darauf ab, den Einfluss verschiedener Variablen auf die Wirkung von Maßnahmen zu untersuchen. Die Untersuchung ergab, dass die öffentliche Finanzierung eines der mächtigsten Instrumente zur Beeinflussung der Stadtplanung unter den Bedingungen des Stadtverfalls ist, dass Erfolge aber aufgrund der zeitlichen Begrenzung der Subventionen fast nie fortgesetzt werden können. Diesen Erfolgen wird sogar zusätzlich entgegengewirkt, da viele Kommunen trotz fehlender Nachfrage noch immer Bauland entwickeln.
The adaptation of the building stock is a vital challenge for municipalities facing a declining demand for housing due to demographic change. In recent decades, manifold measures to cope with the negative effects of demographic change have been im-plemented. However, the segment of single-family homes has not been in the focus of urban development so far. This paper states the hypothesis, that municipalities try to attract new inhabitants by offering further building land instead of managing decline. Based on a mixed-method approach including an online survey of German municipalities with more than 10,000 inhabitants, an evaluation of urban development programs, desktop research, a factor analysis and ten face-to-face interviews with both administrative and political experts, the empirical assess-ment aimed at investigating the influence of different variables on the impact of measures. The investigation showed that public funding is one of the most powerful Instruments influencing urban planning under conditions of urban decline, but that successes can almost never be continued because of the time limit of the subsidies. These successes are even additionally counteracted, because many municipalities still persist in developing building land despite a lack of demand.

Description

Keywords

Journal

Flächenmanagement und Bodenordnung : fub ; Zeitschrift für Liegenschaftswesen, Planung und Vermessung

item.page.issue

Nr. 4

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 161-169

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries