Untersuchungs- und Handlungsstrategie zur Bodenuntersuchung in der Lippeaue.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0942-3818
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ZLB: Kws 253 ZB 1236
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Abstract
Böden in den Überschwemmungsgebieten von Auen weisen aufgrund von Schwermetallen und persistenten organischen Schadstoffen häufig Überschreitungen der Grenzwerte gemäß der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) auf Im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind in vielen Flüssen Eingriffe in den Boden geplant. Eine Wiederverwendung von anfallendem Oberbodenmaterial ist nur im Rahmen einer durchwurzelbaren Bodenschicht möglich. Dies setzt jedoch die Einhaltung der Bestimmungen der BBodSchV voraus. Ausnahmen sind nach § 12 Abs. 10 BBodSchV möglich, bedürfen jedoch einer räumlichen Abgrenzung. Am Beispiel der Lippeaue wurde daher durch Untersuchungen des Oberbodens festgestellt, dass die Häufigkeit der Überschwemmungen einer der wesentlichen Faktoren für den Schadstoffeintrag ist. Darüber hinaus ist nachgewiesen, dass die Art der landwirtschaftlichen Nutzung, der TOC-Gehalt (Gesamter organischer Kohlenstoff) und der Anteil des Feinbodens direkt oder indirekt zur Anreicherung von Schadstoffen beitragen. Eine daraus entwickelte Untersuchungsstrategie soll als Empfehlung für zukünftige Umgestaltungsprojekte und weitere Untersuchungen zur spezifischen Gebietsabgrenzung dienen.
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Altlasten-Spektrum : Organ Ingenieurtechnischer Verband Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. ITVA
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Nr. 4
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S. 125-136