Berlin liegt in Brandenburg - Teil 8. Drei Vorschläge zur Wiederbelebung des Sozialen Wohnungsbaus.

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Berlin

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ZLB: T1ZB 2921

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Abstract

Bevor der Autor Vorschläge für eine Wiederbelebung des Sozialen Wohnungsbaus macht, gilt sein Augenmerk den Fehlern der Vergangenheit ("Was schief lief", "Wie es nicht funktioniert"). Bewährte Instrumente der Wohnungsbauförderung sind überholt oder unwirksam. Im Nullzinsumfeld sind zinsgünstige Darlehen nutzlos. Baukostenzuschüsse und Sonderabschreibungen wären geeignete Anreize. Es könnte ein Wohnungsbauprogramm für dauerhaft gedeckelte Renditen und Mieten erarbeitet werden. Auch ist die dauerhafte Fehlbelegung großer Bestände im sozialen Wohnungsbau unhaltbar. Das Ewigkeitsprinzip sozialen Wohnens gehört abgeschafft. Vorgeschlagen wird eine kleinteilige Nachverdichtung besonders an den Standorten des zwischen 1951-1970 im meist in schlechter Qualität errichteten Wohnungsbau und eine Nutzung der alten Rieselfelder. Fast 300 ha, die seit 2010 keine Abwässer mehr aufnehmen, sollen künftig landwirtschaftlich genutzt werden. Dieser Plan muss zugunsten von Siedlungsflächen und städtischem Wohnen aufgegeben werden. Darüber hinaus fordert der Beitrag, dass ein Teil des Berliner Sozialwohnungsbaus in Brandenburg stattfinden muss. Die jährlich rund 300 Millionen Euro Fördermittel Berlins für diesen Zweck können im Umland weit mehr bewegen als in der Stadt.

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Baukammer Berlin - offizielle Kammernachrichten und Informationen

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S. 21-25

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