Umsetzungsstand des kommunalen Risikomanagements. Ergebnisse einer Umfrage: Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen.
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DE
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Köln
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DNB
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Abstract
Um einen Überblick über den Umsetzungsstand des kommunalen Risikomanagements zu gewinnen und herauszufinden, welche Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Risikomanagement begünstigen, hat die KGSt eine standardisierte Online-Befragung unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Wichtige Ergebnisse der Umfrage: Nahezu alle Umfrageteilnehmer/-innen (98%) halten ein systematisches Risikomanagement im Finanzbereich für notwendig und erforderlich. Über die Hälfte der Befragten hält Risikomanagement sogar für unverzichtbar, um die Verwaltung insgesamt zu steuern. Allerdings verfügt nicht einmal jede zehnte Kommune über ein flächendeckendes Risikomanagement. Knapp ein Drittel der Befragten gab an, zumindest in ausgewählten Teilbereichen über ein systematisches Risikomanagement zu verfügen. In jeder fünften Kommune ist die Einführung mittelfristig, d. h. innerhalb der nächsten fünf Jahre, vorgesehen. Größere Gemeinden verfügen eher über ein systematisches Risikomanagement als kleinere Gemeinden. Die Umfrageteilnehmer/-innen messen nicht nur finanziellen Risiken, sondern auch der Abwehr von Gefahren für Mensch und Umwelt, von Sach- und Vermögensschäden sowie der Betrugs- und Korruptionsvorbeugung einen hohen Stellenwert bei. Gleichwohl haben die meisten Kommunen, die über ein Risikomanagement verfügen, dieses im Finanzbereich eingerichtet. Hindernisse, die der Einführung eines systematischen Risikomanagements entgegenstehen können, sind Zeitmangel und begrenzte Personalressourcen, die fehlende Unterstützung durch politische Gremien und die Verwaltungsleitung sowie mangelndes Fachwissen der Beschäftigten. 17% der Umfrageteilnehmer/-innen geben an, im Rahmen des Risikomanagements auch Chancen zu berücksichtigen.
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46 S.
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KGSt-Bericht; 2019,1