Zur Fallauswahl im qualitativen Stadtvergleich. Eine Heuristik am Beispiel des Städtenetzwerks Cittaslow.
Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde
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DE
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Leipzig
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0943-7142
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ZLB: Kws 165 ZB 2033
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Abstract
Zentraler Kern vieler Stadtvergleiche ist ein qualitativer fallstudienartiger Vergleich spezifischer Problematiken in verschiedenen Städten, der von einer Forschungsfrage geleitet ist. Wie aber gelangt man von der Forschungsfrage zur Auswahl konkreter Städte? Mitunter müssen dazu alle zur Beantwortung der jeweiligen Fragestellung infrage kommenden Städte systematisch gesichtet werden, nicht nur um überhaupt zu einer sinnvollen Fallauswahl zu gelangen, sondern auch um dem Vorwurf einer mangelnden Vergleichbarkeit etwas entgegenzusetzen. Das Anliegen des Artikels ist es, den Prozess der Fallauswahl für einen qualitativen Stadtvergleich anhand eines empirischen Beispiels näher zu beleuchten. Im Zentrum steht eine Heuristik für den Auswahlprozess, die dabei hilft, von der Forschungsfrage zur Fallauswahl zu gelangen. Dies geschieht beispielhaft entlang der Auswahl von Fallstudienstädten, die Mitglied im internationalen Städtenetzwerk Cittaslow sind, dessen Grundidee es ist, die Philosophie von Slow Food auf das alltägliche (Verwaltungs-)Handeln und Leben in Klein- und Mittelstädten zu übertragen. Dabei wird Cittaslow als soziale Innovation in der Stadtentwicklung betrachtet, um sich der im Kontext sozialwissenschaftlicher Innovationsforschung zentralen Frage zu nähern, wie der räumliche und zeitliche Innovationstransfer im Feld der Stadtentwicklung funktioniert. Zur Bearbeitung dieser Frage in Form eines Stadtvergleichs wurden je zwei Cittaslow-Städte in Italien (Francavilla, Tolfa) und in Deutschland (Überlingen, Berching) ausgewählt. Um zur Auswahl dieser vier Städte zu gelangen, wurde die Grundgesamtheit in mehreren Schritten systematisch reduziert.
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Europa regional
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Nr. 1
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S. 2-14