Ein Urbanismus der Ungleichheit. "Neue soziale Stadtpolitik" in Hamburg als Strategie der Verbürgerlichung.

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Berlin

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2197-2567

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Abstract

In Deutschland werden gegenwärtig verschiedene stadtpolitische Re-Regulierungen beobachtet: neue Wohnungsbauprogramme, Instrumente zur Mietpreisbegrenzung oder Ansätze zur Restriktion von Investitionen in Gentrifizierungsgebieten. Nun wird diskutiert, ob solche Re-Regulierungen einen Bruch mit urbaner Neoliberalisierung anzeigen. Der Aufsatz geht dieser Frage am Beispiel Hamburgs nach. Hier haben Forscher_innen kontroverse Positionen vertreten, ob "progressive" Strategien hin zu einer "Stadt für alle" zu beobachten sind. Der Aufsatz stellt zunächst die stadtpolitischen Re-Regulierungen vor und rekonstruiert anschließend die darin produktiven normativ-strategischen Rationalitäten politisch-administrativer Akteur_innen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich in Hamburg sozial-integrierte und unternehmerische Strategien zu einem "Urbanismus der Ungleichheit" verdichten. Die "Stadt für alle" wird nach seiner Ansicht durch Strategien der Verbürgerlichung realisiert, die Ungleichheiten verstärken.

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Sub\urban

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S. 9-28

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