Potenziale für zusätzlichen Wohnraum im Siedlungsbestand der 50er- bis 70er-Jahre. Ergebnisse eines Modellprojektes für ein klimagerechtes Flächenmanagement.
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DE
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Frankfurt/Main
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EDOC
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Abstract
Die weiterhin zu erwartende Bevölkerungszunahme und die wachsende Wohnfläche pro Kopf führen zu einem großen Bedarf an zusätzlichem Wohnraum in der Region FrankfurtRheinMain. Dabei sind eine flächensparende Bodennutzung und eine konsequente Nutzung der Potenziale innerhalb der bestehenden Siedlungskulisse erklärtes Ziel. Voraussetzung für eine flächensparende Siedlungsentwicklung ist, dass die Kommunen ihre Potenziale im Bestand kennen. Deshalb hat sich der Regionalverband FrankfurtRheinMain in den letzten Jahren sehr intensiv mit den Innenentwicklungspotenzialen beschäftigt. Bisher ging es hierbei schwerpunktmäßig um die Unterstützung der Kommunen bei der Erstellung von Baulückenkatastern. Im Klimaschutz-Teilkonzept "Klimagerechtes Flächenmanagement" stehen nun die Potenziale im locker bebauten Siedlungsbestand der 50er-, 60er-, und 70er-Jahre im Fokus. Hierfür wurden in den beiden Städten Frankfurt und Bad Homburg Musterquartiere für Zeilenbau- und Großwohnsiedlungen sowie ältere Einfamilienhausgebiete ausgewählt. Diese dienten als Grundlage, um anhand modellhafter Entwürfe aufzuzeigen, wie eine zusätzliche Bebauung in den Bestand integriert werden könnte. Neben der Entwicklung der Entwürfe wollte man auch Handlungsstrategien zur Mobilisierung der Potenziale entwickeln. Hierfür wurden relevante Akteure für die Umsetzung eingebunden - Vertreter von Wohnungsbaugesellschaften, Wissenschaft und auch die unterschiedlichen Fachdisziplinen der kommunalen Verwaltungen sowie von den genehmigenden und umsetzenden Abteilungen. Im Hinblick auf die Fortschreibung des Regionalen Flächennutzungsplans sollte geprüft werden, inwieweit die gewonnenen Erkenntnisse weitgehend automatisiert auf vergleichbare Siedlungstypen in der Region übertragen werden können. Dadurch können die abgeschätzten Innenentwicklungspotenziale in den Regionalen Flächennutzungsplan integriert werden.
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144 S.