Entgrenzung in der Kernregion Salzburg. Die Entwicklungsgeschichte eines grenzüberschreitenden Ballungsraums nicht nur am Beispiel des Einzelhandels.

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ZLB: Kws 155/212

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Abstract

Viele Gemeinden des Landes Salzburg und im Freistaat Bayern sind seit dem Jahr 1995 Mitglied der EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein. Da der sogenannte Rupertiwinkl bis 1805 zum Land Salzburg gehörte und das Land Salzburg wiederum erst seit 1816 zu Österreich (dazwischen gab es wechselnde Herrschaften während der Napoleonischen Kriege), besteht hier die Situation, dass durch den EU- und Schengen-Beitritt der Republik Österreich eine sehr junge Grenze wieder abgebaut wird. Schon in den Neunziger Jahren wurde im Rahmen der EuRegio die Erarbeitung eines gemeinsamen Entwicklungskonzepts durchgeführt, dessen Umsetzung trotz eines eingerichteten Regionalmanagements nicht so richtig weiterkommen wollte. Aus diesem Grund wurde zur Entgrenzung in der Region (Motto: "Vom Halbkreis zum Vollkreis") das Projekt eines gemeinsamen Masterplans für die Kernregion gestartet, im Rahmen dessen Leitprojekte und Maßnahmen in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft, Verkehr und Freiraum definiert wurden. Der Masterplan wurde nach mehrjähriger Ausarbeitung von den zuständigen politischen Gremien in Land Salzburg und den beiden betroffenen Landkreisen in Bayern angenommen. Die Entwicklung dieses Plans ist jedoch auch in eine realpolitische Entwicklung im Bereich des Einzelhandels eingewoben, die zu zahlreichen Interessenskonflikten im Raum führen. Daher wird die Geschichte der Grenzentwicklung durch Erinnerungen des Verfassers über Grenzüberschreitungen ergänzt, welche zeigen sollen, dass es verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten gibt, die oft wegen zufälliger regionaler oder auch weltpolitischer Ereignisse auch anders verlaufen könnten.Salzburg-Berte

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S. 255-279

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