Dichte vs. Diversität? Freiraum als Ausgleichs- und Vermittlungsraum gestalten.

Patzer
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Berlin

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0948-9770

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ZLB: Kws 125 ZB 6810

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Abstract

Angesichts steigender Bevölkerungszahlen und begrenzter Raumressourcen in Städten gewinnt die Nachverdichtung an Bedeutung. Ein wesentlicher Motor für das Städtewachstum ist die Migration, mit der auch eine wachsende soziale Dichte und Diversität verbunden ist. In diesem Zusammenhang kommt dem urbanen Freiraum eine wichtige Rolle als Ausgleichs- und Vermittlungsraum zu. In Wien hatte Migration schon seit dem Mittelalter einen großen Anteil an der Entwicklung der Stadt. In den 1960er Jahren prägten Arbeitsmigranten das multikulturelle Bild Wiens. Heute hat der Flüchtlingszustrom aus Kriegs- und Armutsgebieten die etablierten Migrationsmuster in Wien verändert. Das Aufeinandertreffen vieler Ethnien, Sprachen, Glaubensvorstellungen und Lebensstilen stellt Ansprüche an die Gestaltung des öffentlichen Raums. Das Institut für Landschaftsarchitektur der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien wurde beauftragt, herauszufinden, welche Wichtigkeit öffentliche Räume für Asylsuchende haben, welche Freiraumtypen und welche Nutzungsangebote bevorzugt werden und welche Auswirkungen dies auf die langansässige Bevölkerung hat. In dem Beitrag wird Bezug auf die BOKU-Studie "Öffentlicher Freiraum und soziale Kohäsion" genommen und in diesem Zusammenhang werden Interviews ausgewertet, die mit 24 jungen Männern aus Afghanistan, Syrien, dem Irak und dem Iran geführt wurden. Die Auswertung zeigt, dass Stadt(teil)plätze und Grünräume einen wesentlichen Beitrag leisten, um Asylsuchenden Orte des funktionierenden Nebeneinanders zu bieten.

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Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag

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Nr. 10

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S. 23-27

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