Wenn die Orientierung versagt. Unterwegs mit Menschen mit Demenz.
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Wien
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2521-3938
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EDOC
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Abstract
Im Projekt "Demenz in Bewegung" wird die außerhäusliche Mobilität von Menschen mit Demenz erforscht. In Österreich leben an die 130.000 Personen mit Demenz, wobei sich beobachten lässt, dass sich sowohl die Personen mit Demenz, als auch ihre Zu- und Angehörigen aus dem gesellschaftlichen Leben und der außerhäuslichen Mobilität mit fortschreitender Krankheit zunehmend zurückziehen. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken und allen Personen außerhäusliche Mobilität zu ermöglichen, werden die Mobilitätsbedürfnisse und -erfahrungen von Menschen mit Demenz untersucht. Die empirischen Forschungen werden im direkten Kontakt mit Menschen mit Demenz durchgeführt sodass sie ihre Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse bei ihren Wegen im öffentlichen Verkehr direkt einbringen können. Nachdem in der wissenschaftlichen Literatur mehr auf die Ausgestaltung von Innenräumen eingegangen wird und Erkenntnisse zur Gestaltung des öffentlichen Freiraumes für Menschen mit Demenz weitgehend fehlen, liefert dieses Forschungsprojekt erste wissenschaftliche Grundlagen für den deutschsprachigen Raum. Es nehmen 27 Personen mit Demenz an dem Forschungsprojekt teil. Der empirische Teil des Projekts selbst ist in drei Teilbereiche aufgeteilt: Narratives Interview, Begehungsstudie und einer Usability-Studie. Um die Ergebnisse der partizipativen Mobilitätsforschung für verschiedene verkehrsplanerische Berufsgruppen aufzuarbeiten, werden - in partizipativen Dialogen mit Stakeholdern - Handlungsempfehlungen erarbeitet und den jeweiligen Gruppen präsentiert.
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S. 647-657