Queer inclusive planning. Raumansprüche und queeres Selbstverständnis in einer heteronormativen Gesellschaft.

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Berlin

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2197-2567

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Abstract

Während auf politischer und gesellschaftlicher Ebene in zunehmendem Umfang darüber diskutiert wird, inwieweit Minderheiten gegenüber der Mehrheitsgesellschaft gleichgestellt und geschützt werden sollen, setzt sich die Stadtplanung bislang aus Sicht des Autoren nur unzureichend mit den Bedürfnissen verschiedener sozialer Gruppen auseinander. Dies habe möglicherweise Folgen für das Selbstverständnis und Selbstbewusstsein queerer Bürger/innen, da eine Ausklammerung von Bedürfnissen sozialer Minderheiten zu einer Herabwürdigung ihrer Identitäten führe. In Bezug auf die Rolle von Queers in der Stadtplanung möchte der Verfasser daher in diesem Essay diskutieren, welche Raumansprüche Queers haben und inwiefern ein "queer inclusive planning"-Ansatz in der Stadtplanung weiterentwickelt werden sollte. Nach einer Definition des Begriffes "queer" werden die Ziele des "queer inclusive planning"-Ansatzes dargelegt, um in einem weiteren Abschnitt exemplarische Raumansprüche von Queers vorzustellen. Im letzten Teil des Textes werden die Potentiale und Herausforderungen eines "queer inclusive planning" -Ansatzes zusammengefasst und diskutiert.

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Sub\urban

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Nr. 1/2

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S. 243-256

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