Konflikt- und Kooperationsraum Biosphärenreservate.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Jülich
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BBR: C 24 967
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Abstract
Biosphärenreservate (BR) stellen nicht so sehr den Umwelt- und Naturschutz in den Vordergrund, sondern suchen das Leitbild der Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, verbunden mit dauerhaft wirtschaftlicher Entwicklung und Nutzung, modellhaft zu verwirklichen. In den alten Bundesländern bestehen die BR zu einem überwiegenden Teil aus (menschenleeren) Natur- und Nationalparken. Anders die Situation in den neuen Ländern: hier sind die BR stark durch menschliche (Über)Nutzung geprägt. Daher treten in den BR der neuen Länder Nutzungskonflikte in stärkerem Maße auf als in den alten Ländern. Die stärksten Konflikte rühren in den neuen Ländern von Landwirtschaft, Verkehr/Industrie und Tourismus her, in den alten Ländern durch Siedlungswesen und speziell durch Küstenschutz. Die Bevölkerungsdichte als Maß für die anthropogene Nutzung und die Lage in den neuen Ländern als Folge der Transformationsprozesse wirken konfliktverschärfend. Der vorliegende Band beschäftigt sich in einem ersten Teil mit den sozialwissenschaftlichen Fragen der Konflikte in BR, welche im zweiten Teil beispielhaft für das BR Spreewald konkretisiert werden. - Blach
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54 S.
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Berichte des Forschungszentrums Jülich; 3139